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Dietwil
Name
Dietwil
Mundart
Diettel
Phonetik
  • dí᪷ət̄əl
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Eigenbezeichnung
  • dụ̈̂ətɫ, dụ̈̂ətu᪷, dụ̈̂ədu᪷ (Dietwil)
    Fremdbezeichnung
  • dụ̈̄ətu᪷ (Boswil)
  • dị̂ətəɫ, dụ̈̂ətu᪷ (Auw)
  • tụ̈̂ətɫ (Hünenberg)
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • (z) Düetŭ (òbe)
(Faksimile |
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Muri
Kanton
Deutung
Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
Alemannischer -wil-Name. GF ahd. *Tuotin-wīlāri 'Hofsiedlung des Tuoto', bzw. (mit auffällig frühem Schwund der schwachen Genetiv-Endung) *Tuot-wīlāri, mhd. *Tuot-wīlere, Tuot-wīle, bzw. (mit Umlaut von
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Bisherige Deutungen:
Dietwil ist aus einem althochdeutschen Personennamen und der Ortsnamenendung -wīlāri gebildet. Boesch (1952: 264), Keel (1969: 16) und Helfenstein (1975: 50) deuten den Namen als
Kommentar
Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
Dietwil liegt als südlichste Gemeinde des Kantons auf einer kleinen Moräne. Zu ihr gehören die Weiler Eien und Gumpelsfahr (ad Conpoldisfar) in der Reussebene, von wo
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
1 Vidimierte Variante: Tuetwile.

Quellen
    Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
  • 1236 :
    possessiones in ..., Ruty, Tuerwile (QW I 1 Nr. 374 S. 175)
  • 1236 Var Vid :
    Tuetwile (QW I 1 Nr. 374 S. 175)
  • 1240 :
    Heinricus de Tuotwile (QW I 1 Nr. 425 S. 200)
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1240 :
    Heinricus de Tuotwile (QW I/1, 200)
  • 1370 :
    item ecclesia Tuͤtwil (QW II/2, 312)
  • 1275 :
    das da lit schuͥzzin Tuͤthwile und der Ruͥza (QW I/1, 525)
Lokalisierung
Höchster Punkt
535 m. ü. M.
Tiefster Punkt
400 m. ü. M.
Fläche
5.492 km²
Datenherkunft
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