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Mülligen
Name
Mülligen
Mundart
Mölige
Phonetik
  • mǘ᪸lịgə
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Fremdbezeichnung
  • mǘ᪷li᪷gə (Birmenstorf (AG))
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • (z) Möllige
(Faksimile |
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Deutung
Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
Alemannischer sekundärer Siedlungsname zum Appellativ ahd. mulīn, mhd. müle, alem. mülī stswf., schwzdt. Mülli f., Müli, Pl. Müllenen1 f. 'Mühle' (Lehnwort aus spätlat.
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Deutung:
Mülligen geht zurück auf das Gattungswort Mühle, althochdeutsch mulī(n), mittelhochdeutsch müle, Lehnwort aus lateinisch mŏlīna «Mühle». Anzusetzen ist eine althochdeutsche Grundform *(ze) mulīnōn
Kommentar
Die Lage der Gemeinde Mülligen im Eigen der Habsburger, auf einer Terrasse über der Reuss und geschützt durch einen Ausläufer des Eitebergs (am Eitenberg, am
Quellen
    Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
  • 12. Jh I Eintr 14. Jh Var :
    Kathrina de Mülinnen (Necr Herm QSG 3 3 3 S. 162)
  • 12. Jh I Eintr 14. Jh :
    Anna de Mülinen s. n. c. ob. (Necr Herm QSG 3 3 3 S. 162)
  • 12. Jh I Eintr 12. Jh f. :
    Petrus de Mülinon civis in Brugga ob. (Necr Herm QSG 3 3 3 S. 137)
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1101-1200 :
    Petrus de Mülinon (QSG III/3, 137)
  • 1273 [ca.] :
    Muͥlinon (QSG XV/1, 49)
  • 1281 :
    Peter von Mulinon (QSG XV/1, 123)
Lokalisierung
Höchster Punkt
486 m. ü. M.
Tiefster Punkt
335 m. ü. M.
Fläche
3.161 km²
Datenherkunft
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