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Wintersingen
Name
Wintersingen
Phonetik
  • wí᪷nd›tərsįŋə
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Eigenbezeichnung
  • wi᪷ntərſsi᪷ŋə (Wintersingen)
    Fremdbezeichnung
  • wi᪷ntərſsi᪷ŋə (Arisdorf)
  • wi᪷ntərſsi᪷ŋə (Maisprach)
  • wi᪷ntərſsi᪷ŋə (Rothenfluh)
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • Wintersingä
(Faksimile |
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Beschreibung
Strassendorf entlang des Wintersingerbach in einer von diesem gebildeten halbkreisförmigen Talenge nördl. des Chienberg mit 615 Einw. (2015) und einer Fläche von 695 ha auf 426 m ü.
Deutung
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Besprechung:
und
Deutung:

Wintersingen ist eine Bildung aus dem althochdeutschen Personennamen Winidhari, Winitheri etc. (Förstemann I, 1619s; cf. Gessler 1941: 50; Hänger 1967: 133; BLNB
Baselbieter Namenbuch
'Bei den Leuten des Winitheri, Winidhari'
▹ Zum Lemma Wintersingen:
Die erste schriftl. Erwähnung des ON Wintersingen findet sich in einer Urk. von 1229 mit der Abschrift einer Urk. von
Kommentar
Ersterwähnung im Original in einer Urk. von 1229 mit der Abschrift einer Urk. von 1213: Als der Bischof von Basel 1213 einen Streit zwischen dem Abt von Beinwil und
Quellen
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1196 :
    ecclesias de Stetin et Wintersingen (Trouillat II, 32)
  • 1464 :
    an der von Wyntersingen ban (BLUB, 1019)
  • 1390 [ca.] :
    Wintersingen 1 guldin (QSG XV/1, 737)
    Baselbieter Namenbuch
  • 1196 :
    ecclesias de Stetin et Wintersingen cum pertinentiis suis (Trouillat 2 32)
  • 1229 :
    decanus de vvintersingin (UBSO 1 160)
  • 1290 :
    Jn Wintersingen (StABS: KLA St. Leonhard A 18)
Lokalisierung
Höchster Punkt
738 m. ü. M.
Tiefster Punkt
372 m. ü. M.
Fläche
6.952 km²
Datenherkunft
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