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Kienberg
Name
Kienberg
Mundart
Chiembrg
Phonetik
  • [ˈxɪəmbrg]
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Fremdbezeichnung
  • χî᪷əmpəg (Wenslingen)
  • χî᪷əmbrg (Wegenstetten)
  • χî᪷əmbəg (Zunzgen)
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • (z) Chiemberg
(Faksimile |
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Beschreibung
fast vollständige Exklave des Kt. SO. Nur an der Südspitze der Gemeinde auf einer länge von ca. 100m ist Kienberg mit dem Rest des Kantons verbunden. Grenzt E an Wölflinswil/Oberhof
Deutung
Besprechung:
und
Deutung:

Von Arx (1819: 133) deutet Kienberg als Schlossnamen Kienburg «kühne Burg», was aufgrund der ältesten Belge nicht zutreffen kann. Studer (1896: 140), Bruckner (1945:
Deutung Bestimmungswort
Chienberg, Kienberg: 1. Sekundärer SiedN, wohl ahd. *za dëmu kienforahaberge ‹beim Kienföhren-, Kiefernberg›, gebildet aus dem ahd. Appellativ kien(foraha) ‹Kienholz, Kienspan, Fackel› und dem ahd. Grundwort -berg
Kommentar
1 Kopie des 18. Jahrhunderts. – 2 Kopie des 15. Jahrhunderts. – 3 Vidimus von 1438.
Quellen
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 12763 :
    das dorff ze Kiemberg (SOUB II, 251)
  • 1201-122 :
    Froͮw Anna von Kienberg (SOUB I, 142)
  • 11851 :
    Hartmann de Chienberg (SOUB I, 126)
    Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch
  • 1278 (1906 K) :
    in Arowa et in Kienberg (BeroMünst Ub 1 199)
  • um 1306 :
    das dorf ze Kyemberg (Habsb Urb 1 62,5–8)
  • 1336 :
    domine de Kyenberg (RSS 1 10,80)
Lokalisierung
Höchster Punkt
914 m. ü. M.
Tiefster Punkt
446 m. ü. M.
Fläche
8.529 km²
Datenherkunft
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