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Liestal
Name
Liestal
Phonetik
  • lįəſštəl
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Eigenbezeichnung
  • lî᪷əšdɫ, lî᪷əšdl (Liestal)
    Fremdbezeichnung
  • lî᪷əšdəl (Möhlin)
  • lî᪷əšdɫ (Seewen)
  • lî᪷əšdl (Arlesheim)
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • (z) Lieschtel
(Faksimile |
Ortstyp
Bezirk
Bezirk
Beschreibung
Ortschaft mit 14'134 Einw. (31.12.2015) und einer Fläche von 1818 ha zwischen dem Orisbach und der Ergolz-Niederung an verkehrsgünstiger Lage bei der Verzweigung der beiden Hauenstein-Passstrassen, 327 m ü. M.
Deutung
'mit Liesche, Riedgras bewachsene Senke'
▹ Zum Lemma Liestal:
Die älteste schriftl. Erwähnung des ON Liestal aus dem Jahre 1189 lautet Lihstal. Diese Urk. wird jedoch von einem Teil
Kommentar
Ersterwähnung in einem Original (Urk.) aus dem Jahr 1225: Der Bischof von Basel bestätigte dem Benediktinerkloster Schöntal bei Langenbruck den Besitz von Gütern und Rechten, die diesem übertragen worden
Quellen
  • 1189 :
    Volmar villicus de Lihstal (UBSO 1 132)
  • 1226 :
    In Liestal vna scopoza (UBSO 1 185)
  • 1302 :
    zol ze Lienstal (UBBL 1 154)
Lokalisierung
Höchster Punkt
745 m. ü. M.
Tiefster Punkt
254 m. ü. M.
Fläche
85.862 km²
Datenherkunft
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